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Was sind Zahnimplantate?

Dentale Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen. Implantate können in zahnlosen Kieferabschnitten direkt im Kieferknochen verankert werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Einpflanzung von Implantaten in den Kieferknochen die besten Ergebnisse erwarten lässt.

  

Wie lange halten Implantate?

Implantat - Dr. Carsten Falcke

Eine Einheilrate der Implantate von durchschnittlich weit über 90% und die Langlebigkeit sprechen für eine Versorgung mit Implantaten. Die wissenschaftlichen Studien der letzten 40 Jahre belegen dabei eine sehr hohe Erfolgsquote bei Implantation. Nach erfolgreicher Einheilung sind nach 10 Jahren etwa 90% der Implantate noch in Funktion in der Mundhöhle. Wird ein Implantat nicht überlastet und durch korrekte Mundhygiene entzündungsfrei gehalten, ist die Lebensdauer eines Implantats nicht eingeschränkt! Die statistische Erfolgsquote liegt im Unterkiefer allerdings aufgrund der günstigeren Knochenqualität (Belastbarkeit) höher als im Oberkiefer. 

Zum Vergleich: Herkömmliche Brücken haben eine Erfolgsquote von ca. 80% nach 10 Jahren, eine Einzelkrone von 70-75%. Wird versucht, Zähne mit Wurzelfüllungen zu retten, dann überleben im Durchschnitt nur ca. 50% die 10-Jahres-Spanne. Wenn Statistiken auch vielseitig interpretierbar sind, lassen diese Zahlen deutlich werden, dass Implantate auch in punkto Langlebigkeit dem herkömmlichen Zahnersatz durchaus überlegen sein können. Nicht zuletzt wird auch die Unversehrtheit der eigenen Zähne durch Implantate gesichert, was die Implantattherapie langfristig auch zu einer wirtschaftlichen Versorgung machen kann.

Wurzel des Implantats - Dr. Carsten FalckeIm Gegensatz zum "Dübeln" haben Implantate allerdings weitere Bedingungen zu erfüllen. Sie müssen von lebendem Gewebe - in diesem Falle ist dies der Kieferknochen - aufgenommen werden, einwachsen und den Belastungen während des Kauens dauerhaft standhalten. Dabei soll der Organismus keine Abwehrreaktionen gegen diese künstlichen Zahnwurzeln auslösen, das heißt der Implantatwerkstoff soll biokompatibel sein. Wenn die Implantate nach einer gewissen Einheilzeit (meist zwischen zwei und fünf Monaten) fest mit dem Knochen verwachsen sind und so ein Maximum an Stabilität unter Kaubelastung gewährleisten, bezeichnet man diesen Zustand als Osseointegration; man versteht darunter, dass lebende Knochenzellen bis unmittelbar an die Oberfläche des Implantatmateriales heranwachsen.



Die wichtigsten Vorteile und Einsatz von Implantaten

  • Implantate ersetzen einzelne, z. B. unfallbedingt verlorengegangene, Zähne – damit Vermeidung einer Brücke
  • Sie schonen die eigenen Zähne
  • Zum Schließen von größeren Lücken
  • Zum Ersatz fehlender hinterer Backenzähne (Freiendsituation)
  • Implantate halten die Atrophie (Schwund) des zahnlosen Kieferknochens auf
  • Implantate ermöglichen einen festen Prothesenhalt – besonders bei nicht lagestabilen Totalprothesen im Unterkiefer
  • Einsatz bei stark reduzierter Restbezahnung
  • Sie gelten als sichere Behandlungsmethode
  • Mehr Lebensqualität und mehr Selbstbewusstsein im privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Leben mit den neuen schönen und festen Zähnen
  • Aussprache und Geschmackssinn werden durch den festen Sitz der Zahn-Implantate positiv beeinflusst
  • Positive ästhetische Wirkung auf die Gesichtsmimik
  • Die psychische Belastung durch das Tragen einer herausnehmbaren Prothese bleibt Ihnen erspart

 

Für eine Implantatbehandlung gibt es allerdings eine Reihe von Voraussetzungen und Gegenanzeigen, deren Kenntnis für eine erfolgreiche Therapie notwendig ist.

  • Gute Mundhygiene und die Bereitschaft des Patienten zu einer regelmäßigen Prophylaxe und Kontrolle
  • Ein abgeschlossenes Wachstum des Kiefers - bei Kindern ist eine Implantation nicht möglich
  • Ausreichendes Knochenangebot für die Implantatverankerung, die - wenn nicht vorhanden - in vielen Fällen durch den implantologisch tätigen Zahnarzt aufgebaut werden kann
  • Genügend Platz für den prothetischen Aufbau (Krone)
  • Beachtung der Gegenanzeigen

Eine Altersbegrenzung besteht jedoch nicht!


6 wichtige Faktoren bestimmen letztendlich die Haltbarkeit von Implantaten:

  • Knochenmenge und -qualität
  • Schwierigkeit der Operation
  • Prothetische Versorgung (Belastung, Pflegbarkeit)
  • Gesundheitszustand des Patienten (nachfolgende Erkrankungen)
  • Mundhygiene
  • Erfahrung des Operateurs

 

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